Bei Edelsteinen (oder in der Metallurgie oder bei den DLT Magnetköpfen) zum Beispiel ist das eventuell nicht ausreichend. Der Stein als dreidimensionales plastisches Objekt, egal wie groß oder flach, ist damit weitgehend unscharf. So hat man das binokulare Mikroskop mit den zwei Augenmuscheln zum "Stereo Mikroskop" weiter entwickelt.
Beim Stereo Mikroskop sieht der Betrachter bis zu aller untersten Linse durch zwei völlig getrennte Optiken bzw. Strahlengänge (in Stereo = räumliches Sehen) und dabei mit verschiedenen auswechselbaren doppelten Optiken auf das Objekt. Damit bekommt er ein plastisches Bild mit erheblicher Tiefenschärfe geboten.
Das wäre dann die erforderliche Präzision zur Magnetkopf-Betrachtung. Und natürlich eine Kamera muß noch dazu. Dann hat man das trinoculare Stereo-Mikroskop wie auch dem rechten Bild jetzt mit 3 Tuben (einTubus für die Kamera).
Es gibt dann auch noch sogenannte Stereo Zoom Mikroskope, die mit einer variablen Doppeloptik auskommen. Auch hier ist die maximale Vergrößerung technisch bedingt über den Gleichlauf der beiden Zoom Systeme.
Die Vergrößerung bei Stereo Mikroskopen stößt bei 10 (dann 20) x 4 x 2 = 160 so ziemlichan ihre Grenzen. Das haben wir eigentlich zu spät herausgefunden und das ist der KO für unsere Zwecke. Wir brauchen mehr, wir müssen bis über 800 hinaus.