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Das sind jetzt Einblicke und Detail-Fotos

von DLT Geräten samt unserem Kommentar aus Sicht der Ingenieure, damit auch der Laie einen kleinen Eindruck bekommt, wovon wir überhaupt reden und wie es in so einem DLT-Laufwerk aussieht:




Woraus besteht der Magnetkopf, der Kopfspiegel usw.


So langsam bekommen wir Einblick, wie das mit den Magnetköpfen bei der Herstellung funktioniert hatte. Durch die Aufgabe der Fertigung der Festplatten bei IBM in Mainz hören wir immer mehr, wie die es dort gemacht hatten und auch, warum sie aufgehört haben.

 

Magnetköpfe (von Festplatten zum Beispiel) werden in langen Streifen (ca. 80cm bis 1m) hergestellt und dann ganz präzise mit Spezialsägen in kleinste Einheiten geschnitten. Wir vermuten, daß das bei den DLT, LTO und anderen Magnetköpfen genauso gemacht wird. Das ferromagnetische Material (es könnten also auch Ferrite sein) kommt aus extrem spezialisierten Firmen wie der Vaccumschmelze in Hanau. Bei den DLT 4000 und 7000er Köpfen sieht man es ganz deutlich, wie die einzelnen Streifen zum eigentlichen Kopfspiegel zusammengesetzt wurden.

 

Rechts ein 4000er Kopf samt Träger von schräg oben mit dem Zwischenraum für das Magnetband.


Details :

Auf dem Bild rechts sieht man am Beispiel eines 7000er Kopfspiegels ganz deutlich, daß der ganze Kopfspiegel aus sieben langen (Streifen-) Segmenten besteht.

 

Von links nach rechts (oder auch umgekehrt) sind es die folgende Segmente:



  1. Der äußere Rand (hell)
  2. Halbrunder Ferritbogen mit den 4 Aufnahmeköpfen (ist sogar etwas abgeplatzt)
  3. T Stück aus Ferrit Material
  4. Halbrunder Ferritbogen mit den 4 Wiedergabeköpfen (genau mittig)
  5. T Stück aus Ferrit Material
  6. Halbrunder Ferritbogen mit den 4 Aufnahmeköpfen
  7. Der äußere Rand (hell)

 

Das Magnetband kommt nur mit den Segmenten 1,2,4,6 und 7 in Berührung und schleift während der Aufnahme, der Wiedergabe und dem Umspulen daran entlang.

 

Die T-Stücke 3 und 5 sind zurückgesetzt und sehr oft noch mit einer Folie abgedeckt.

 

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