So langsam bekommen wir Einblick, wie das mit den Magnetköpfen bei der Herstellung funktioniert hatte. Durch die Aufgabe der Fertigung der Festplatten bei IBM in Mainz hören wir immer mehr, wie die es dort gemacht hatten und auch, warum sie aufgehört haben.
Magnetköpfe (von Festplatten zum Beispiel) werden in langen Streifen (ca. 80cm bis 1m) hergestellt und dann ganz präzise mit Spezialsägen in kleinste Einheiten geschnitten. Wir vermuten, daß das bei den DLT, LTO und anderen Magnetköpfen genauso gemacht wird. Das ferromagnetische Material (es könnten also auch Ferrite sein) kommt aus extrem spezialisierten Firmen wie der Vaccumschmelze in Hanau. Bei den DLT 4000 und 7000er Köpfen sieht man es ganz deutlich, wie die einzelnen Streifen zum eigentlichen Kopfspiegel zusammengesetzt wurden.
Rechts ein 4000er Kopf samt Träger von schräg oben mit dem Zwischenraum für das Magnetband.