Wie wir auf den 8000er Seiten und bei der Belüftung ausführlich beschrieben haben, braucht ein DLT 8000 und auch das 7000 Luft zum Leben. Es wird ansonsten glühend heiß und keiner weiß, wie lange es das aushält.
Die allermeisten Libraries (also die Hersteller) respektieren die Quantum Vorgaben für die minimale Belüftung und die maximale Innentemperatur.
Doch hier bei dem Nachfolgemodell der LXBS oder LXB (mit jeweils maximal 2 Laufwerken) ist gemurkst oder geschludert worden. Man hat einfach das Gehäuse der längeren älteren Konstruktion "abgesägt", natürlich nur sinnbildlich. Und schon wird es eng für die Luftansaug- Querschnitte.
Und der Luftstrom der hinten raus gesaugt wird, muß auf die einzelnen Bereiche aufgeteilt werden. Dabei ist die Loader Steuerung mit dem (PC-)Netzteil genauso wichtig wie das DLT 8000er Laufwerk.
Doch hier liegt der Haken. Der "Saugspalt" zum DLT Laufwerk ist dermaßen eng, das sind keine 5mm über die Laufwerksbreite und so kommt dann fast keine Luft durch das Laufwerk durch. Die anderen "Löcher" sind größer und demnach wird dort die Luft durch gesogen. Luft und Wasser gehen immer den einfachsten Weg, immer.
Eigentlich ist es beschämend, daß einem Loader- Spezialisten solche Flöpse zu Lasten des Kunden passieren. Wir haben von dem 8000er die "Luftbremse" im Grill entfernt und das große untere Abschirm- und Schutzblech des Laufwerks als solches entfernt, um der Luft ein bißchen mehr Fluß zu ermöglichen.
Dennoch ist das nur ein sogenannter Workaround. Die Library ist kürzer und leichter geworden, weil man ja jetzt S-DLT ready ist. Aber im Prinzip ist sie verschlimmbessert im wahrsten Sinne des Wortes.
Schade.