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Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen.

Einen Fehler zu machen, ist normal, den gleichen Fehler dann noch einmal zu machen ist .......sehr "unglücklich"



Hier etwas zum Beginn unserer EDV Geschichte aus den Jahren 1977/1981


Unsere EDV (besser unsere Hobby-Computer-) Geschichte begann so um 1977. Damals gab es den Apple II noch nicht und die anderen waren exorbitant teuer und fast unerschwinglich. Es begann also mit einem damals immer noch teuren Bausatz von der US Firma South West Technologies (SWTPC), der eine 6809 CPU Platine mit 16 Kilobyte statischem RAM und einem oder mehreren S100 Bus I/O Karten enthielt. Dazu gab es noch das Netzteil samt Basis-Gehäuse und S100 Busplatine. Es sah wirklich urig aus und ähnelte mehr einem Mäusekäfig und kostete dennoch richtiges Geld.



Der U-förmige Deckel bestand aus schwarzem Lochblech wegen der Wärme und der Abschrimung. Die wenigen verfügbaren Programme wurde mit einer 166 KB Floppy oder einem Minikassettenlaufwerk abgespeichert und auch wieder geladen. Das Betriebssystem für diesen Motorola Rechner war damals OS9. Die Programmiersprache war ein komfortables Basic und einen Cetronics Drucker (damals von der Firma Centronics) konnte man auch damit ansteuern.

Rechts im Bild eine der letzten S100 Bus Platinen mit dem damals sagenhaften Motorola 68020 Prozessor. Es war so ziemlich das Feinste vom Feinen und mit 1.990.- US Dollar für uns nicht zu bezahlen. Man brauchte noch weitere Speicher- und Peripherie Karten und die berühmten Arcnet Karten mit Coax Verkabelung. Danach war der S100 Bus veraltet und vorbei.


Jetzt zu den Fragen nach unserer Erfahrung,


wie wir unsere Datensicherung in der Vergangenheit gemacht haben und warum wir jetzt DLT Geräte einsetzen. Unsere Datensicherung war damals meist geprägt von den Lösungen, die die Hersteller überhaupt angeboten hatten und die damals bezahlbar waren.

Zum Beginn unserer (jetzt Profi-) EDV Geschichte bei RDE so etwa 1981/1982 hatten wir den CANON CX1 Computer mit sagenhaften 2 x 360 KB (Kilobyte !!!) Disketten. Da war es ganz klar, eine Kopie kam nur auf (der anderen) Diskette in Frage.




etwa 1983 - 45 MB auf einem Band

Die optionalen 8" Diskettenlaufwerke mit 1 MB waren fast unerschwinglich. Das einzig mögliche 10MB (zehn Megabyte !!) Festplattenlaufwerk in 14" Technik musste in einem separaten Raum aufgestellt werden, weil der exorbitante (Dauer-) Lärm einer Boeing 727 ein normales Arbeiten unmöglich gemacht hatte. Zudem waren die zusätzlichen ca. 20.ooo.- DM für normale Sterbliche (also für uns) damals völlig absurd.

 

Rechts im Bild sehen Sie unseren zweiten 45 MB Archive Scorpion Streamer mit 5 1/4 Zoll Format und voller Bauhöhe. So etwas kostete über 5.500.- DM und das im Händler Einkauf. Kunden mußten 6.9oo bis 8.5oo.- dafür bezahlen und das war damals immer noch viel Geld für uns. Dennoch, die Profi Data-Bandmaschinen lagen bei über DM 80.000.-. Mehr darüber steht auf den nächsten Seiten.


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