Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .
. . . sind diese RDE Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.
Es gab noch weitere Reports außer dem legendären 4000.
Uher Report 1000
Dieses Report 1000 kann ich nicht einordnen. Es sieht sehr nach einem abgemagerten 4000S aus, ist aber nicht sicher.
Uher Report 1200 Synchro
Laut anderer Kenner haben Fremdfirmen das Uher Report erfolgreich "aufgebohrt" und weitere oder andere Funktionen nachgerüstet. Die Plattform, also das Grundmodell, war nach kurzer Zeit so weit ausgereift, das es problemlos bei den Profis Anklang fand.
In den Rundfunkstudios oder bei Filmaufnahmen (zur damaligen Zeit) wurde der Ton zum Film immer separat aufgezeichnet und mußte ja irgendwie synchronisiert werden.
Das geht bei kurzen "Takes" mit der "Klappe" am Anfang. Wenn aber bereits nach wenigen Minuten Bild und Ton "auseinander laufen", muß nachgeholfen werden, aber dann von Anfang an.
Hier ein paar schöne Aufnahmen vom Synchro.
Uher Report 2000 Universal
Das 2000er kam spät, als wir bei den kleinen Fernseh- Produktionsfirmen schon unsere Uhers hatten. So hatten wir diese Modellvielfalt bereits aus den Augen verloren.
Uher Report 6000 Universal
Das 6000 war dann das letzte der Uher Reports. Meines Wissens nach war da die Uher Fabrikation schon verkauft und das Werk München war schon nicht mehr. Das 6000er hatte schon einen "sagenhaften" Dreimotoren Antrieb mit 2 bürstenlosen Servo Motoren und einem büstenlosen Capstanmotor, die alle mit einer ganz modernen Regel-Elektronik ausgestattet waren (jedenfalls für die damalige Zeit).
Wie schnell die Zeit läuft und wie schnell die Technik veraltet, finden Sie bei den Digitalen Bandmaschinen der DLT und LTO Daten Technik hier im Web erläutert. Die DLT Data- Band- Maschinen von 1984 kamen sogar mit 2 hochpräzisen Servomotoren und einem Tachogenerator aus, der in einem Regelkreis die Bandgeschwindigkeit auch ohne Capstan auf eine völlig irre Genauigkeit zwingt. Bei den S-DLT Laufwerken werden zudem auf 12,6mm über 600 !! Spuren geschrieben, davon sogar 8 Spuren gleichzeitig.









