Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese RDE Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses. | |
Das Bandmaterial wurde auch häufig "geschnitten". Damit mußte es robuster und dicker sein als bei den semi Profis. Bei uns "Hobby-Profis" wurde es (fast) nie geschnitten, also sowas, "igittigitt".
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Es war ja so schon teuer genug. Auch wurde dort überwiegend mit einer Geschwindigkeit von 38cm/s aufgenommen und abgespielt. Wir semi Profis legten zwar die Meßlatte der Qualität ganz oben an, wollten und konnten es aber nicht bezahlen und so waren 19cm/s bei uns der Hifi Hobby Standard.
So eine Telefunken M15 Studio Maschine kostete locker DM 80.ooo und war ca. 65 bis 80 Kilo schwer. | |
Die Profi-Motoren mußten also ganz andere Zugkräfte aufbringen und zwar ohne wenn und aber. Auch die Bandzug-Stabilisatoren waren auf robustes Material und dicke Motoren ausgelegt. Rechts der Druckguß- Kopfträger wog schon über ein Kilo. | |
Natürlich waren die AEG / Telefunken- und die Studer- Geräte nicht die einzigen Studio Ausrüster auf der Welt. Ampex und RCA und weitere Europäer teilten sich den Markt.
Auch die Japaner, vor allem SONY haben den Markt ganz schnell belegt. Und auch JVC hatte Beachtliches geleistet, selbst wenn die Hobby Geräte am untersten Ende angesiedelt waren. Das JVC Studio Equipment war wirklich edel und gut.
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Und hier der Abspann der Super Audio- Bandmaschinen:

Jetzt überspringen wir die letzten Hoffnungsläufe der analogen Magnetband- Technik, und derer gab es viele von den amerikanischen Ampex bis zu den deutschen AEG-Telefunken und zeigen hier eine der letzten großen digitalen "Super Studio Bandmaschinen" von Studer, eine edle 48 Spur Digital- Band- maschine Studer D-827 mit 14" Spulen und 2680m Bändern und 250 Kilo Gewicht.
Manche der Hersteller hatten es geahnt, die mechanische analoge Tonaufzeich- nung war an der Grenze angekommen und diese Technik als Basis für die digitale Tonaufzeichnung zu benutzen, konnte den Anforderungen der Toningenieure auch nicht lange standhalten.
Sie sehen rechts auf den letzten beiden Bildern, mit welch gigantischem mechanischen und elektronischen Aufwand (aus heutiger Sicht) 48 digitale Tonkanäle auf ein Magnetband aufgezeichnet wurden. Und dennoch hatten sie immer Vor- und Rück- spulzeiten von ca. 3 min sowie zeitraubende Bandwechsel. Und damit war im Computer- Zeitalter das Ende dieser Tonaufnahme- Technologie besiegelt. | |