Die Speicherung von Daten auf Magnetband war für die "moderne" Datensicherung unerlässlich geworden. Anders konnte man die Datenflut und Menge nicht mehr effizient und sicher speichern. Hier ein Einblick, welche DATA Recorder es gab und mit welcher Technik gearbeitet wurde.
Da kamen die verstaubten Sandbuddler (man nennt sie auch Geologen) mit der Schippe noch in der Hand und wollten "Ihr" Erdbeben aufgenommen haben. Das waren aber tiefste Brummtöne mit 0 Hz bis ca. 30 Hz. Man konnte das auf den damaligen seissmischen Trommel- Schreibern/Plottern (also auf Papp-Trommeln) als wirres Gekritzel sehen, aber auf Tonband aufnehmen ?
Das ging irgendwann mit einem Trick. Man nahm die gleiche FM Technik (Frequenzmodulation) wie bei den Virdeorecordern und modulierte die aufgenommenen Frequenzen auf ein 100 Kiloherz (Träger-) Signal drauf. Jetzt konnte man auch tiefste Frequenzen aufnehmen. Und das war immer noch alles analog !!
Dann brauchte/wollte man auch mehrere Kanäle gleichzeitig aufnehmen, aber nicht 2 oder 4, nein 14 oder 32 und damit war der "Instrumentation Recorder" erfunden. Daß da natürlich das Militär eine dominierende Rolle bei gespielt hatte, ist in den USA schon immer so gewesen.