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Das sind jetzt Einblicke und Detail-Fotos

von DLT Geräten samt unserem Kommentar aus Sicht der Ingenieure, damit auch der Laie einen kleinen Eindruck bekommt, wovon wir überhaupt reden und wie es in so einem DLT-Laufwerk aussieht:




Das DLT Band:

Das DLT Band ist mit 12,65mm (1/2 Zoll) recht breit und reagiert somit relativ unempfindlich auf Zug. Die beiden Spulen sind ca. 2 cm kleiner als der Durchmesser einer CD und laufen allesamt rund und präzise. Durch seine Breite ist das Band eigenstabil und die Wickel in den Spulen freitragend.

Die Band- Ränder oben oder unten werden also nicht zerrupft wie damals bei den altbekannten Heim-Tonbandgeräten oder bei DDS-DAT immer öfter.



Das Loch im Band :

Auch knallt das Band am Ende nicht einfach gegen den Anschlag oder zerrt wie wild am Band-Ende. Das Band ist auf der Spule in der Kassette nur einfach lose aufgewickelt und nicht fest verankert oder geklebt. 

 

Dem Laufwerk wird frühzeitig durch solch ein Loch (es sind mehrere) und eine schnelle Lichtschranke eindeutig signalisiert, ab wann es langsam zu "fahren" hat und wann das Ende naht, es also in die Kassette eingezogen wird.



Das Chassis

als auch der Kopfträger sind saubere ALU- Druckgußteile vom Feinsten. Die kritischen Auflageflächen sind absolut plan gefräst und alle auf einer Ebene. Die beiden Antriebs- Servo- Motoren unten drunter sowie der gesamte Druckguss- Kopfträger mit den 6 (später 4) Führungsrollen sind präzise auf dieser Ebene fixiert, sodaß hier die Bandlauf- genauigkeit wirklich ins Extrem hochgetrieben wurde. Das ganze Chassis ist dadurch recht schwer, aber absolut verwindungs- steif. Die Anzahl der bewegten Teile ist durch diese Technik konstruktiv von Grund auf minimiert.



Der Automatismus:

Wir dürfen dabei nicht übersehen, daß sich das System im automatischen Betrieb in einem Loader selbst einfädeln und ausfädeln muß. Diese Forderung an die Konstrukteure war 1984 neu.

 

Es gab bis dahin keine vernünftigen "selbst ladenden" Systeme.


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