Heute sieht man nicht mehr die verzweifelten Blicke der Entwickler, wenn durch die hohe Umdrehungs- Geschwindigkeit die kleinen Magnetköpfe wie Pistolenkugeln aus dem Kopfrad geschossen kamen. Und was haben sie damals alles probiert, bis 1954 der Fred Pfost kam, und der hatte dann die richtige Idee.
Was er da genau gebaut hatte, ist nicht mehr überliefert, das Ergebnis steht aber bei uns auf dem Tisch und das hatte ja funktioiniert.
Hier also das ausgebaute Kopfrad eines der allerersten Videorecorder dieser Welt. Aus Stahl durfte das Rad natürlich nicht sein, es sollten da ja irgendwie 4 Magnetköpfe reingebaut werden. Aus Alu konnte es auch nicht mehr sein, das Material hielt die Fliehkräfte der Magnetköpfe nicht aus. Bronce und Zink schieden ganz aus, also Messing blieb übrig. Es gibt übrigens ein ganze Menge von verschieden festen oder harten Messing- Legierungen. Auch dort mußte ein Optimum gefunden werden.