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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese RDE Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Die AEG hatte es vermieden, Telefunken wollte es so.

Telefunken hatte nach dem Krieg versucht, an die alte Größe der vergangenen Zeiten anzunüpfen. Laut vieler Berichte lagen das AEG/Telefunken Produktions- vermögen und auch die Liegenschaften überwiegend in den von den Russen besetzten Ost-Gebieten und so war nach dem Krieg im Westen fast nichts mehr übrig.

 

Mit diesen Restbeständen gegen einen Konzern wie Siemens anzutreten, das war mutig. Und so brauchte man neben den Radios und Fernsehern auch Tonbandgeräte. Grundig machte ja mit "Gewalt" (Marketing-Gewalt) vor, wie es gehen könnte.

 

Hätte man es lieber gelassen, es wäre besser gewesen. Die Telefunken Home (oder Consumer) Geräte hatten diverse Schwächen, vor allem aber das Design war eine katastrophale Bremse. Technisch waren sie den Grundigs ziemlich sicher überlegen, doch der Erfolg (der Grundigs) war bei Telefunken nicht da.

Und sie hatten tolle Technik unter dem häßlichen Kleid

Inzwischen können wir es uns leisten, aus bestimmten Jahren oder Jahrgängen einfach mal einige Geräte einer Klasse nebeneinander zustellen und "gefahrlos" zu öffnen und zu vergleichen.

 

Zum Verständnis, es sollen wirklich Äpfel mit Äpfeln verglichen werden. Und innen drinnen, da war Telefunken durchaus sehr gut. Hier sind von hinten nach vorne ein Grundig TK5, ein Uher 95 und ein Telefunken KL65 aufgestellt, alle ungefähr aus 1956.

Und so ist die AEG mitsamt Telefunken mit Glanz und Gloria 1985 untergegangen.

Es gibt viele Analysen und Gedanken, ob man (also die AEGler) das hätte vermeiden können. Jetzt, 30 Jahre später, da hat man immer gut reden. Unzweifelhaft waren bei den alten Männern an der Spitze des Konzerns die Ideen ausgegangen und niemand hatte mehr die Kraft, den "Staub" aus den heiligen Hallen der AEG hinaus zu blasen. Auch die innerlich verstaubte Bosch Fernseh GmbH oder besser die FESE läßt da grüßen.

 

Im Jahr 2007 versucht es gerade das neue Telekom Mangement mit der "Umstrukturierung" des alten Fernmelde-Molochs Deutsche Telekom (ehemals Post), damit nicht der Beweis angetreten würde, auch Staatskonzerne können pleite gehen.

 

Und die Telekom steht wie damals die AEG mit dem Rücken zur Wand, jedenfalls im Jahre 2007.

 

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